Corona Hilfspaket der Bundesregierung:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mandanten,

wir möchten Ihnen hier einen kurzen Überblick geben über die aktuellen Maßnahmen und Eckpunkte.

Sollten Sie Fragen dazu haben, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.

 

Änderungen des Einkommensteuergesetzes:

Förderung der Elektromobilität:

Bei der Besteuerung der privaten Nutzung von reinelektrischen Dienstwagen ist die Kaufpreisgrenze, bis zu welcher der Listenpreis des Pkws nur zu 25% anzusetzen ist, von 40.000,- auf 60.000,- angehoben worden. Dies gilt bereits rückwirkend ab dem 1. Januar 2020.


Einführung einer degressiven Abschreibung:

Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die in den Jahren 2020 und 2021 angeschafft oder hergestellt werden, können nun auch degressiv mit dem 2,5-fachen der linearen Afa-Sätze abgeschrieben werden können, maximal 25%.

Anhebung der Höchstbetragsgrenze beim Verlustrücktrag:

Die Höchstbetragsgrenze beim Verlustrücktrag wird für Verluste von 1 Mio. € auf 5 Mio € bei Einzelveranlagung und von 2 Mio. € auf 10 Mio. € bei Zusammenveranlagung angehoben.

Entlastungsbetrag für Alleinerziehende:

Der Entlastungsbetrag wird für die Kalenderjahre 2020 und 2021 jeweils um 2.100,- € auf 4.008,- € angehoben.

 

Überbrückungshilfe II

 

- die Überbrückungshilfe wird verlängert

- gefördert werden nun auch die Monate September bis Dezember 2020

 

Wer kann Überbrückungshilfe beantragen?

Kleine und mittelständische Unternehmen, deren Geschäftstätigkeit aufgrund der Corona-Krise eingeschränkt ist.

 

Folgende Voraussetzungen gelten:

➡️ Unternehmen vor dem 1.11.2019 gegründet

➡️ bei einem deutschen Finanzamt gemeldet

➡️ keine wirtschaftlichen Schwierigkeiten am 31.12.2019

➡️ kein Insolvenzantrag, Geschäftsbetrieb nicht eingestellt

➡️ Der Umsatz ging im Zeitraum April bis August 2020 in zwei aufeinanderfolgenden Monaten im Vergleich zu den gleichen Monaten im Vorjahr um mindestens 50 % zurück ODER

➡️ der Umsatz ging im Zeitraum April bis August 2020 im Durchschnitt um mindestens 30% zurück - auch hier wieder im Vergleich zu den gleichen Monaten des Vorjahres, hier also April bis August 2019.

 

❗❗Auch Solo-Selbständige im Haupterwerb (ohne Mitarbeiter) oder Unternehmen im Nebenerwerb (mind. 1 Mitarbeiter) werden gefördert❗❗

Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Höhe des Umsatzeinbruches und beläuft sich auf 40% bis 90% der Fixkosten.

 

 

Außerordentliche Wirtschaftshilfe

 

💶 Die außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat November 2020 bietet eine weitere zentrale Unterstützung für die, die von den aktuellen Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind.

💶 Abschlagszahlungen sollen so schnell wie möglich erfolgen, möglichst bis Ende November 2020.

💶 Antragsberechtigt sind direkt betroffene Unternehmen, bedeutet alle Unternehmen (auch öffentliche), Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die den Geschäftsbetrieb einstellen mussten. Hotels zählen als direkt betroffene Unternehmen.

💶 Antragsberechtigt sind auch alle indirekt betroffenen Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen.

💶 Mit der Novemberhilfe werden Zuschüsse pro Woche der Schließungen in Höhe von 75 Prozent des durchschnittlichen wöchentlichen Umsatzes im November 2019 gewährt.

💶 Für Restaurants gilt eine Sonderregelung, wenn sie Speisen im Außerhausverkauf anbieten. Hier werden für die Umsatzerstattung von 75 Prozent nur die Umsätze aus im Restaurant verzehrten Speisen des Vergleichszeitraums 2019 betrachtet.

💶 Die elektronische Antragstellung muss durch einen Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer erfolgen.

 

 

Wir sind für Sie da!